Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Das Elfendorf Elflingen ist mittlerweile auf ca. 200 Hütten, Häuser und Höhlen angewachsen. Und langsam, aber sicher, wächst es seinem Ende entgegen. Wie jede Mooshütte, die wir früher in den Wald gebaut haben, auch nur eine überschaubare Lebenserwartung hat, so ist es am Ende auch mit #Elflingen. Weihnachten ist vorüber, der Wald und die Elfen brauchen nun wieder Ruhe. Um zu wachsen, sich zu erholen und auch um sich auf den Frühling vorzubereiten.

Daher werden wir am kommenden Wochenende nun wahrmachen, was wir bereits auf diesem Blog angekündigt hatten. Wir werden den Schmuck und alle für den Wald unverträglichen Elemente entfernen (z.b. Glaskugeln, Plastikteile und t.w. auch die Schnüre). Alles Gesammelte wird im Elfendorf in einer Kiste noch abholbereit bleiben – also jeder, der etwas wieder abholen möchte, kann das noch tun. Spätestens aber ab dem 22. Januar sollte das Gelände nicht mehr zum Hausbauen betreten werden. Wie schon einmal erwähnt, handelt es sich bei den Waldstücken um bewirtschafteten Privatwald … und die ansässigen Bauern müssen Ende Januar wieder mit Forstarbeiten starten.

Was bleibt nun also von diesem beindruckenden, kreativen Experiment, das zumindest aus unserer Sicht, ungeahnte Größe erreicht hat. Glänzende Kinderaugen, begeisterte Baumeister, ein kleiner Moment Glück im dunklen Zeiten und ganz viel Schaffenskraft. Also lasst uns Elflingen als kleines Licht gegen diese für alle gemeinsam herausfordernde Zeit in Erinnerung behalten. Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt es ja zum Ende des Jahres 2021 ein neues Elfendorf in unseren Wäldern.

Mein ganz persönlicher Dank gilt den Waldbesitzern, die Elflingen mit viel Geduld, Freundlichkeit und Langmut beim Wachsen zugeschaut haben – und die nun, verständlicherweise, ihren Wald wieder nutzen möchten. Danke für die schöne Zeit!